Gesundheit, Sicherheit, Wandern

Fahren Sie vorbereitet in den Urlaub

Wandern

Die Insel La Réunion ist ein Wanderparadies. Die Wanderwegen sind zugänglich für erfahrene aber auch für Freizeitwanderer.

Vor dem Wandern hier einige Sicherheitstipps:

  • Bitte planen Sie Ihre Wanderung sorgfältig mit Hilfe des Kartenmaterials IGN und dem Wanderführer GR R1, R2 und R3.
  • Der Schwierigkeitsgrade der ausgesuchten Wanderung sollte Ihrer Fitness angemessen sein.
  • Überprüfen Sie die Wetter-Website oder kontaktieren Frankreich bei 08 92 68 08 08 (0,51 TTC / MN);
  • Nicht bei Zyklon Warnung eine Wanderung anfangen.
  • Nehmen Sie folgende Notrufnummern mit: PGHM 02 62930930 - Notruf 112 - Feuerwehr 18 - Krankenwagen 15 - Gendarmerie 17;
  • Informieren Sie sich über den Zustand der Wanderwege auf der Website: www.onf.re
  • Sie benötigen eine gute Ausrüstung: Wanderschuhe in gutem Zustand, Rucksack, geeignete Kleidung, Sonnenbrille, Windjacke, Sonnenschutz, Regenjacke.
  • Nehmen Sie Trinkwasser in ausreichender Menge mit und trinken Sie regelmäßig.
  • Folgen Sie den markierten Wanderwegen und wandern Sie nie alleine.
  • Teilen Sie Ihre Reiseroute Ihren Freunden mit.
  • Überqueren Sie niemals einen überfluteten Fluss.

 

Bitte beachten Sie
Nach einem tropischen Sturm oder Zyklon können die Wege sehr rutschig sein und durch Äste und Steine versperrt.

Das lokale Forstamt empfiehlt nach starkem Regen, Wind und Sturm ein paar Tage zu warten bevor Sie eine Wanderung anbrechen.

Nach mit starkem Regen und Sturm könnte es zu Steinschlag kommen.




Ein Vulkanausbruch

oderwie die Reunionesen sagen « Volcan la pété! »,
(der Vulkan « pupst ») 

Bei einem Ausbruch des Vulkans Piton de la Fournaise, wird die Umgebung von Ordnungskräften ständig überwacht. Wenn Sie sich dem Lavastrom nähern wollen, halten Sie die Sicherheitshinweise strengstens ein und informieren Sie sich vorher auf den Seiten des Vulkanologischen Observatoriums des Piton de la Fournaise unter folgendem Link: http://www.ipgp.fr/pages/03030807.php

Der Vulkanausbruch ist sowohl für Einheimische als auch für Touristen ein besonderes Spektakel. Stehen Sie deshalb früh auf, um einen möglichen Verkehrsstau zu umgehen.




Gesundheit

La Réunion verfügt über ein ausgezeichnetes Netz von Krankenpflegern, Ärzten und einer gut ausgestatteten Krankenhäusern. Über folgenden Link erhalten Sie eine Übersichtsliste mit allen Krankenhäusern und Kliniken der Insel:

http://www.hopital.fr/annuaire/974/

Die ärztliche Versorgung erfolgt auf der gesamten Insel nach französischen Normen, allerdings bestehen auf La Réunion keine besonderen gesundheitlichen Gefahren. Es sind keine besonderen Impfungen für die Insel vorgeschrieben. Lediglich Personen, die aus Ländern anreisen, in denen Cholera oder Gelbfieber auftritt, müssen die entsprechende Impfung vorweisen.

Zum Schutz vor möglichen Viruserkrankungen, sollten Sie Mückenschutzmittel dabei haben. Durch die gute medizinische wie auch pharmazeutische Versorgung erhalten Sie vor Ort alle notwendigen Medikamente wie auch Hygieneprodukte.

Ein Notfallset sollten Sie auf Wanderungen immer dabei haben.




Fauna und Flora

Auf der Insel La Réunion existieren keine gefährlichen Tiere. In der Lagune gibt es keine speziellen Gefahren, achten Sie jedoch darauf wo Sie hintreten, um sich nicht an Seeigeln, Korallen oder Steinfischen zu verletzen. Nur selten treten Quallen auf

Zur Enttäuschung vieler Taucher, ist das Aufeinandertreffen mit Haien, die harmlos wie auch gefährlich sein können, sehr selten.

Um allerdings alle Eventualitäten zu vermeiden, sollten Sie weder bei Dämmerung noch in unautorisierten Bereichen surfen.




Baden, Wassersport

Schwimmen sowie Schnorcheln und Wassersportaktivitäten, bei der die Antriebskraft von Wellen erforderlich ist (Surfen, Bodysurfen, Longboard, Stand-Up-Paddle), sind bis einschließlich 15. Februar 2017 im Umkreis von 300m rund um die Insel von La Réunion verboten. Innerhalb der Lagune sowie in überwachten Zonen außerhalb der Lagune ist das Baden erlaubt. Definiert wird dies über die städtische Verordnung, Artikel L.2213-23 des allgemeinen Gesetzes über die Gebietskörperschaften). Auszug aus der Präfektur-Verordnung Nr. 170 des 12. Februar 2016
 

 

Bevor Sie ins Wasser gehen

-Informieren Sie sich über die vorherrschende Strömung und den Wellengang

-Erkundigen Sie sich bei den Rettungsschwimmern des Überwachungspostens am Strand über eventuelle Gefahren bevor Sie eine Aktivität ausüben, wie beispielsweise: Baden, Wassersport, …

-Überprüfen Sie die Farbe der gehissten Flagge an den überwachten Strandabschnitten (Grün = vollste Sicherheit beim Baden und Ausüben von Wassersportaktivitäten, Orange = gefährlich aber überwacht, Rot = Baden und Ausüben von Wassersportaktivitäten verboten

-Auf bestimmten Strandabschnitten werden die orangenen sowie roten Flaggen situationsbedingt durch ein weiteres Symbol ergänzt, welches die Gefahr eines Hairisikos signalisiert: Eine rote Flagge mit einem Hai-Symbol bedeutet, dass ein Hai gesichtet wurde, eine orangene Flagge mit einem Hai-Symbol bedeutet, dass die Wetterbedingungen die Hai-Präsenz begünstigen.

-Überprüfen Sie, ob Sie sich in einer der autorisierten Bade-Zone befinden

-Baden Sie nur, wenn Sie sich in einer guten körperlichen Verfassung befinden

-Im Gebirge erfordert das Baden in den Wasserbecken aufgrund des möglichen Wasseranstiegs in Regenzeiten und des Risikos eines Kälteschocks höchste Vorsicht. Das Baden ist an den Tagen nach einem Zyklon zu vermeiden.


Während des Badens/ Ausüben von Wassersportaktivitäten

-Überwachen Sie Ihre Kinder/ Verwandte/ Freunde

-Schützen Sie sich vor der Sonne, mit ausreichend Sonnencreme (regelmäßig auftragen), einem Sonnenschirm, einer Sonnenbrille und einem Hut

-Meiden Sie die Sonne zwischen 11:00 Uhr und 16:00 Uhr; in dieser Zeit ist die Sonneneinstrahlung besonders hoch

Stellen Sie sicher, dass Sie ausreichend trinken

-Tragen Sie Badeschuhe; diese schützen Sie vor Korallen und Seeigeln

-Die Korallen sind geschützte Arten, treten Sie nicht auf diese drauf  und nehmen Sie keine mit, auch nicht wenn diese tot sind und sich schon am Strand befinden

-Über folgenden Link erhalten Sie Informationen zu den autorisierten Badeabschnitten: http://en.reunion.fr/discover/sea/coastline-and-beaches

 

Wichtig !

Gehen Sie nicht bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang ins Wasser; das gleiche gilt, wenn das Wasser trüb ist bzw. nach einem Regenschauer aufgewühlt ist.

Der Vorstand des Surfverbands der Insel La Réunion rät derzeit allen Surfern davon ab, ins Wasser zu gehen. (Erkundigen Sie sich beim Verband, um Informationen über überwachte Surfmöglichkeiten zu erhalten unter: +262 2 62 33 25 20)

In Abwesenheit der Rettungsschwimmer (M.N.S. Maîtres-Nageurs Sauvteurs) empfehlen wir Ihnen nicht ins Wasser zu gehen, außer in den geschützten Lagunen.




Zyclon

Im Falle, dass sich zwischen Dezember und März ein Wirbelsturm (Zyklon) der Insel La Réunion nähert

Informieren Sie sich im Radio oder in Ihrer Unterkunft, sollte sich ein Zyklon (Wirbelsturm) nähern und halten Sie die Sicherheitshinweise ein.

Um alles über vorherrschende tropische Tiefdruckgebiete rund um die Insel zu erfahren, können Sie jederzeit die Website Météo France aufrufen: http://www.meteofrance.re/ oder die Informations-Hotline Point Cyclone kontaktieren unter  +262 897 650 101 (0,51€ /min)

 

Es sind 3 Warnstufen zu unterscheiden

 

  • -Zyklonwarnung: beobachten Sie die Zyklonentwicklung aufmerksam
  • Bei Alarmstufe Orange: Bitte sagen Sie jegliche Bootsfahrten aufs Meer oder Ausflüge ins Gebirge ab. Sorgen Sie für einen Vorrat an Batterien, Lampen und Kerzen, Konservendosen und Wasserflaschen... Bücher und Gesellschaftsspiele!

-Bei Alarmstufe Rot: Verlassen Sie nicht das Gebäude, indem Sie sich befinden. 
Sobald die Alarmstufe Rot aufgehoben ist, informieren Sie sich über den Zustand der Straßen, bevor Sie sich auf diese begeben. Informationen zum Zustand der Straßen erhalten Sie unter +262 2 62 97 27 27. Berühren Sie darüber hinaus keine heruntergefallenen Stromkabel, trinken Sie kein Leitungswasser, ohne es vorher mindestens 5 Minuten lang abgekocht zu haben, brechen Sie nicht ins Gebirge auf und überqueren Sie keine überschwemmten Flussübergänge (Kanäle).